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Der podcast rund ums F-Wort
von & mit laura vorsatz

Ich möchte mich und damit auch dich Stück für Stück

mit feministischem Denken und Handeln vertraut machen.

Feminismus mit Vorsatz

soll eine Einführung sein; eine Art Reise,

bei der ich dich an die Hand nehmen möchte.

Dafür werde ich Expert*innen fragen,

ohne selbst die Expertin sein zu müssen.

07 - Bildet banden -

denn es betrifft uns alle!

Burschenschaften, wilde Kerle, Fußballclubs, Stammtische und so einige Führungsetagen machen es vor - und seit einer Weile mach ich’s nach, nur besser: Ich bilde Banden. Hannah Arendt und jede schwappende Welle der Frauenbewegung zeigen ja, dass "Macht entsteht, wo immer sich Menschen zusammentun". Deshalb geht’s in dieser Folge um meine Banden, um verschiedenste Frauen- und Männerbünde der Geschichte und wie das überhaupt geht, dieses „Banden bilden". Das habe ich die Expertin der Folge gefragt: Martina Schöggl hat mit Freundinnen den größten Frauenverein Wiens gegründet und erzählt im Interview, wie’s dazu kam, was sie gelernt hat und empfiehlt.

06 - Wir leben in einer Welt, widdewidde wie sie dem Manne gefaellt.

Ach wie schön ists doch manchmal, mich in meinen Privilegien zu suhlen und frank und frei behaupten zu können: "Feminismus? Brauch ich nicht!“ Blind und glücklich ignoriere ich eine Welt, in der Menschen aufgrund so vieler Dinge gleichzeitig diskriminiert werden können, dass sie es selbst gar nicht mehr zuordnen können. Ich schlafwandle durch eine Welt, die von Männern für Männer kreiert wurde. Denn er ist die Norm, sie und alle anderen die Abweichung. Aus dieser Perspektive werden Medizinbücher geschrieben, literarische Klassiker gekrönt, Autos getestet und Filme gedreht. Es ist gut für den Mann? Dann wird es schon irgendwie für alle passen.

Wir reisen diesmal von antifeministischen Tendenzen zur Intersektionalität, um dann festzustellen, wie sehr die Welt auf den Mann ausgerichtet ist und warum z.B. Gendern dann vielleicht doch ein bisschen Sinn macht.

05 - Gemeinsam vereinzelt.

#metoo und wenn das Private politisch wird.

Für mich war es DER Knackpunkt, zu verstehen, dass vor allem andere Frauen die gleichen unangenehmen Erfahrungen machen, wie ich. Zunächst ist es nett, nicht allein zu sein - zum anderen wird klar, dass Sexismus fest in unsere Gesellschaft einprogrammiert ist. Das zeigte auch die #metoo-Bewegung: Aus einer kollektiven Scham heraus ermächtigten sich unzählige Frauen und entlarvten (mal wieder) unsere Kultur - eine rape culture. Erfahrungen, die Frauen einzeln gemacht hatten, zeigten ihre grotesken Gemeinsamkeiten. Das bedeutet für mich, dass struktureller Sexismus wie auch Rassismus nicht von mir allein bewältigt werden kann. Ich glaube, dass wir politisch werden müssen - so wie einst die westdeutschen Frauen der 70er Jahre Privates politisierten.

04 - Alles ne Phase?

Cool, cooler, politisch.

"Mag ja sein dass es Ungerechtigkeiten gibt. Männer scheinen ja irgendwas richtig gemacht zu haben - also passe ich mich als Frau einfach an. Ich schleppe schweres Zeug, habe keine Emotionen und saufe die Typen unter den Tisch. Selbstverständlich bleibe ich dabei trotzdem noch anziehend - ich bin eben ein cooles girl.“ So ungefähr und so platt muss ich mir das mal gedacht haben - und einige andere Frauen wohl auch. Warum Männer-Imitationen vielleicht doch nicht so ne gute Idee sind, welche Fragen sich daraus ergeben und wie befreiend es sein kann, zu merken: Ich bin nicht allein! - das gibts in dieser Folge auf die Ohren.

03 - Feminismen in Aktion:

Katharina Cibulka

Wem der Geistesblitz noch nicht kam, die Schuppen noch nicht von den Augen fielen und sich der feministische Schlüsselmoment einfach nicht einstellen wollte - dem hilft Katharina Cibulka womöglich nach. Und zwar, indem sie unübersehbare Botschaften in die Welt setzt, die auf den Punkt bringen, was eben noch nicht erreicht ist. Mit pinken Tüll und Kabelbindern wird auf Baustellen-netzen klar gemacht: „Solange Gott einen Bart hat, bin ich Feminist“. Dieser Satz stand tatsächlich am Innsbrucker Dom. Wie in aller Welt Katharina auf die Idee kam, was sie als Feministin heraus-fordert, nervt und beschäftigt, erfährst du in dieser Folge.

02 - Feminismen in Aktion:

Jasmin Mittag

Schlüsselmomente zeigen uns im Einzelnen auf, dass irgendwie doch nicht alles so gerecht ist, wie gedacht. Und dann? Wissen ist gut, Handeln besser. Nur wie? Das habe ich Menschen gefragt, die bereits feministisch aktiv sind. In diesem ersten Interview unterhalte ich mich mit Jasmin Mittag, die die Kampagne "Wer braucht Feminismus?" ins Leben gerufen hat. Nicht nur ihr eigenes Projekt ist interessant, sondern auch ihre Botschaft: Finde deine eigene Aktionsform, egal wie diese aussieht. Was Jasmin persönlich am Feministin sein nervt, wie sie ihren Feminismus definiert und wo auch sie sich immer wieder herausgefordert fühlt, kannst du dir jetzt und hier anhören.

01 - Schluesselmomente:

Doch nicht alles so gerecht.

Was Frauen eigentlich für ein Problem haben, wo doch eh schon alles  erreicht ist? Wählen, arbeiten, alleine reisen - geht doch alles. Dachte  ich auch. Doch rückblickend fallen mir und Freund*innen dann doch  einige Situationen ein, in denen gar nicht mal alles so gerecht war wie  gedacht. Diese Schlüsselmomente haben mich inspiriert, mich näher mit  Feminismen zu beschäftigen. Für mich und dich inspiziere ich die Lage -  und du kannst dabei zuhören.

Podcasthost

Laura Vorsatz

Leipzigerin, die in Berlin lebt und liebt. Schreibt und spricht über Feminismus, weil sie selbst zu wenig darüber weiß. Singt im 80er/90er Chor, berät Gründer*innen und macht gern Dinge oder Räume schön. Setzt sich gern in Theater oder Züge rein, die Thermoskanne immer dabei.